Heute werde ich nicht vom Haubau in Cambodscha berichten. Oder der schoenen Reise nach Deutschland. Auch nicht vom Umzug in die neue Wohnung.
Heute gibt es mal wieder einen Schwank vom Alltagsleben in Singapur.
Die Tischmanieren werden in Asien nicht gerade besser. Man isst mit Loeffel und Gabel (wobei der Loeffel als Gabel verwendet wird und die Gabel als Messer), wenn man mit Staebchen was vom Gemeinschaftsteller holt, faellt schon mal was runter und allgemein, einen eleganten weg Chilikrabbe zu essen gibt es einfach nicht. All das macht mir ueberhaupt nichts aus. Auch mit dem Huehnerknochen auf den Tisch spucken kann ich leben.
Es gibt nur eine Sache, die mich schon immer wahnsinnig gemacht hatt : wenn jemand die Suppe schluerft. Nun ess ich sehr gerne Suppe und schon so manchen Ex-Freund haette ich am Tisch erwuergen koennen,wenn er beim Suppe-essen auch nur das leiseste Geraeusch gemacht hat.
Die Asiaten nun glauben, dass Suppe nur richtig schmeckt wenn man sie schluerft. Vor ein paar Monaten hatte ich einen Indonesischen Kunden da, der hat mir eine ganz neue Kathegorie des Schluerfens eroeffnet. Wahnsinn, dass man so viel Geraeusch dabei machen kann.
Ich habe aber versucht, mich zu oeffnen. Zu akzeptieren, dass nur weil ich es nicht mag, wenn man seine Suppe schluerft nicht ganze Kulturkreise ihre Angewohnheiten aendern muessen, sondern dass ich eben damit umzugehen habe, dass hier geschluerft wird. Und vor allem - vielleicht hat die westlilche Welt ja unrecht? Vielleicht entgeht uns in der Tat ein tiefgreifendes kulinarisches Erlebnis, weil wir uns so partut dagegen straeuben Suppe zu schluerfen.
Monatelang machte mich dies neugierig und ich dachte "einen der naechsten Tage ist es soweit, ich werde mich ueberwinden und die Suppe schluerfen".
Der stolze Tag kam vor 2 Wochen. Es war eine Tom Yam Suppe beim Thailaender. Und wisst Ihr was? Es ist ganz einfach. War der Geschmack so viel besser? Weis nicht, aber er war auch nicht schlechter. Ich habe meine eigene eingeschraenkte Denkweise ueberwunden.
Heute mittag war ich mit den Damen aus dem Buero beim Taiwanesen und hab meine Suppe etwas geschluerft. Da hab ich mich an meinen 32-Jaehrigen Kampf gegen das Schluerfen erinnert und dachte, ich erzaehl Euch davon :-)
Donnerstag, 12. August 2010
Donnerstag, 10. Juni 2010
Schnee, Messe und Philippinen
Jetzt musste ich doch glatt im Kalender nachsehen, was so alles passiert ist nach Indien...
Zum einen hatten wir die Jahresversammlung des Drachbootclubs und irgenwie ist es passiert, dass ich Kassenwart bin. In dem Jahr, in dem wir ein neues Boot kaufen wollen kein leichter Job.
Frisch gewaehlt, glaenzte ich erstmal wochenlang mit Abewesenheit weil ich weiter unterwegs war. Erst ging es nach Frankreich zum Skiurlaub. Nun mit oeffentlichen Verkehrsmitteln von Singapur aus nach Les Arcs in Frankreich zum Skifahren zu gehen, ist nichts, was ich regelmaessig machen werde. Ich habe ein Taxi, zwei Flugzeuge, einen Mietwagen, einen Uebernachtbus, einen Zug und einen lokalen Bus genommen (mit riesen Koffer + Snoboard in der Hand...) bis ich nach exakt 48 Stunden angekommen war. Das Boarden allerdings war super, wir waren eine lustige Truppe von 13 Hollaendern, einer Singapurerin und mir. Traumhaftes Wetter hatten wir auch noch, alles prima also :-)
Danach - ich war schliesslich nicht zum Spass nach Europa gekommen - war die Messe Fensterbau und es hat mir echt Spass gemacht. Bei meinem ersten Einstatz auf der Messe als Vertrieblerin habe ich mich glaube ich auch sehr gut gehalten. Ausserdem habe ich festgestellt, dass ich Kollegen vermisse. War wirklich schoen.
Zurueck in Singapur war Ostern, was wir in Style mit einem Chamagner Brunch im sehr edlen Fullerton Hotel direkt am Boat Quay gefeiert haben. Danach haben wir einen Eierlauf ueber dei Bruecke gemacht, urkomisch.
Danach ging es weiter geschaeftlich nach Jakarta fuer ein paar Tage, dann war ich eine Woche in Singapur bevor ich weiter nach Boracay auf die Philppinen geflogen bin.
Was hatte ich nicht fuer Berichte aus Boracay gehoert. Der schoenste Strand Suedostasiens. So billig. Alle die je dort waren, schienen sich einig das Paradis gefunden zu haben. Deshalb hatte ich mich entschlossen, vor dem Internationalen Drachenbootrennen, dass in Boracay im April stattfindet und bei dem ich dieses Mal fuer die Singapore Barbarians antreten wollte, noch einige Tage Urlaub zu machen, unter anderem auch, weil Singapore beruehmt fuers Kitesurfen ist.
Wie aber so oft bei mir bei Orten, die alle andere Lieben konnte ich mich fuer Boracay nicht sehr erwaehrmen. Und es ist sehr teuer, billig ist nur das Bier.
Das Rennen allerdings war super klasse, das Wetter war gigantisch und ich kam braungebrannt zurueck nach Singapur. Die Party am letzten Abend nach dem Rennen ist legendaer und wir haben mit Paddlern aus Canada, Slowenien HongKong und natuerlich den Philippinen bis in die fruehen Morgenstunden Rumshakes getrunken und am Strand getanzt. Die meisten Europaeischen Teams mussten wegen der Aschewolke zuhause bleiben.
Zum Rennen wuerde ich naechstes Jahr, wenn der Termin den passt, gerne wieder hin, zum Urlaub werde ich aber eine der Hunderten anderen Inseln der Philippinen ausprobieren.
Nach Boracay sollte ich eigentlich nach Thailand - da hatte ich mich schon sehr drauf gefreut, zum einen haette ich Valerie auf ihrem Weg von Hongkong nach Burma dort getroffen, zum anderen wollte ich endlich mal wieder in Bangkok shoppen und die Messe soll auch sehr gut sein. In der Nacht vor dem Abflug habe ich mich aber kurzfristig dafuer entschlossen, die Reise zu stornieren aufgrund der Politischen Lage.
Seitdem habe ich den Luxus, wirklich mal 1 1/2 Monate zu Hause zu sein ohne zu reisen. Es war ein langes Wochenende und ich bin nicht weg! Die Zeit habe ich genutzt, mich wieder etwas mehr meiner Sportroutine und Ernaehrung zu widmen, ausserdem habe ich eine neue Wohnung gefunden, in die ich Ende Juli umziehen werde (Mietvertraege in SG laufen nur 2 Jahre).
Momentan organisiere ich fuer den Umzug und kaufe neue Moebel, ab Ende Juli geht es dann wieder los mit reisen.....Jakarta....Kuala Lumpur....Cambodscha....Deutschland....
Zum einen hatten wir die Jahresversammlung des Drachbootclubs und irgenwie ist es passiert, dass ich Kassenwart bin. In dem Jahr, in dem wir ein neues Boot kaufen wollen kein leichter Job.
Frisch gewaehlt, glaenzte ich erstmal wochenlang mit Abewesenheit weil ich weiter unterwegs war. Erst ging es nach Frankreich zum Skiurlaub. Nun mit oeffentlichen Verkehrsmitteln von Singapur aus nach Les Arcs in Frankreich zum Skifahren zu gehen, ist nichts, was ich regelmaessig machen werde. Ich habe ein Taxi, zwei Flugzeuge, einen Mietwagen, einen Uebernachtbus, einen Zug und einen lokalen Bus genommen (mit riesen Koffer + Snoboard in der Hand...) bis ich nach exakt 48 Stunden angekommen war. Das Boarden allerdings war super, wir waren eine lustige Truppe von 13 Hollaendern, einer Singapurerin und mir. Traumhaftes Wetter hatten wir auch noch, alles prima also :-)
Danach - ich war schliesslich nicht zum Spass nach Europa gekommen - war die Messe Fensterbau und es hat mir echt Spass gemacht. Bei meinem ersten Einstatz auf der Messe als Vertrieblerin habe ich mich glaube ich auch sehr gut gehalten. Ausserdem habe ich festgestellt, dass ich Kollegen vermisse. War wirklich schoen.
Zurueck in Singapur war Ostern, was wir in Style mit einem Chamagner Brunch im sehr edlen Fullerton Hotel direkt am Boat Quay gefeiert haben. Danach haben wir einen Eierlauf ueber dei Bruecke gemacht, urkomisch.
Danach ging es weiter geschaeftlich nach Jakarta fuer ein paar Tage, dann war ich eine Woche in Singapur bevor ich weiter nach Boracay auf die Philppinen geflogen bin.
Was hatte ich nicht fuer Berichte aus Boracay gehoert. Der schoenste Strand Suedostasiens. So billig. Alle die je dort waren, schienen sich einig das Paradis gefunden zu haben. Deshalb hatte ich mich entschlossen, vor dem Internationalen Drachenbootrennen, dass in Boracay im April stattfindet und bei dem ich dieses Mal fuer die Singapore Barbarians antreten wollte, noch einige Tage Urlaub zu machen, unter anderem auch, weil Singapore beruehmt fuers Kitesurfen ist.
Wie aber so oft bei mir bei Orten, die alle andere Lieben konnte ich mich fuer Boracay nicht sehr erwaehrmen. Und es ist sehr teuer, billig ist nur das Bier.
Das Rennen allerdings war super klasse, das Wetter war gigantisch und ich kam braungebrannt zurueck nach Singapur. Die Party am letzten Abend nach dem Rennen ist legendaer und wir haben mit Paddlern aus Canada, Slowenien HongKong und natuerlich den Philippinen bis in die fruehen Morgenstunden Rumshakes getrunken und am Strand getanzt. Die meisten Europaeischen Teams mussten wegen der Aschewolke zuhause bleiben.
Zum Rennen wuerde ich naechstes Jahr, wenn der Termin den passt, gerne wieder hin, zum Urlaub werde ich aber eine der Hunderten anderen Inseln der Philippinen ausprobieren.
Nach Boracay sollte ich eigentlich nach Thailand - da hatte ich mich schon sehr drauf gefreut, zum einen haette ich Valerie auf ihrem Weg von Hongkong nach Burma dort getroffen, zum anderen wollte ich endlich mal wieder in Bangkok shoppen und die Messe soll auch sehr gut sein. In der Nacht vor dem Abflug habe ich mich aber kurzfristig dafuer entschlossen, die Reise zu stornieren aufgrund der Politischen Lage.
Seitdem habe ich den Luxus, wirklich mal 1 1/2 Monate zu Hause zu sein ohne zu reisen. Es war ein langes Wochenende und ich bin nicht weg! Die Zeit habe ich genutzt, mich wieder etwas mehr meiner Sportroutine und Ernaehrung zu widmen, ausserdem habe ich eine neue Wohnung gefunden, in die ich Ende Juli umziehen werde (Mietvertraege in SG laufen nur 2 Jahre).
Momentan organisiere ich fuer den Umzug und kaufe neue Moebel, ab Ende Juli geht es dann wieder los mit reisen.....Jakarta....Kuala Lumpur....Cambodscha....Deutschland....
Farben und Fantasien
Es wahr wohl nix mit dem oefter posten :-)
Ich versuche im Schnelldurchlauf wieder einige Update Posts einzustellen.
Das letzte Mal habe ich geschrieben, als ich gerade auf dem Weg nach Indien war.
Das war wirklich ein wunderschoener Urlaub. Bangalore ist ziemlich fad, aber es war interessant das Leben in einer Indischen Stadt zu sehen. Der Markt dort war auch super faszinierend, die Gerueche, die Farben....sowieso die Farben...Indien ist unglaublich bunt. Schon alleine die knallbunte Kleidung der Frauen anzusehen macht einen froehlich.
Goa war auch wunderbar. Es war der vielleicht entspannteste Urlaub, den ich je hatte. Ich bin stundenlang in meinem Schwimmring im Meer hin und her getrieben, hatte glaub 4 Massagen in der Woche, habe am Strand Cocktails getrunken und riesen Mengen des leckeren Indischen Essens verschlungen.
Den Maedels war es glaube ich etwas zu ruhig, sie hatten sich von Goa mehr Party erwartet (aber die Saision war grad rum und weil am Wochenende zuvor in einer Stadt in der Naehe ein Bombenanschlag war, wurde der Silent Rave gecancelt), ich allerdings habe die Ruhe sehr genossen. Wir waren nicht voellig untaetig, zum einen haben wir den gesamten Staat Goa durchquerst, in 3 unterschiedlichen Stranddoerfern Station gemacht, sind in den Jungle zu einem Hippie Tempel gelaufen, haben DIY-Mudspa erlebt, haben Schnaeppchen auf dem Hippie Markt gemacht und waren Fischen. Beim Fischen habe ich es fertig gebracht, nicht eine, nein zwei Seeschlangen zu fangen.....
Es hat mich auch beruhigt festzustellen, dass falls ich irgendwann doch noch mal ernsthaft durchdrehe, es immernoch einen Ort gibt, an den ich gehen kann und ganz normal erscheinen werde - Arambol.
Indien hatte mir ja lange Respekt eingefloesst, da ich so viele unterschiedliche Geschichten gehoert hatte und selbst versierte Reisende gelegentlich an Indien scheitern. Nein, wir waren nicht in den grossen, verrueckten Staedten wie Mumbai, Kalkutta oder Delhi, daher kann ich es vielleicht noch nicht voellig beurteilen. Aber was ich von Indien gesehen hat, hat mir sehr gefallen. Die Menschen sehr freundlich, das Land in besserem Zustand als so manche, die ich schon bereist habe, die wundervollen Farben....es macht Lust auf mehr. Ich werde bestimmt nach Indien zurueckkommen und mir noch viel mehr ansehen.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Gong Xi Fa Cai


Das ist der eine Chinesische Satz den wir in (Pigin) alle schreiben und sagen koennen:
Gong Xi Fa Cai.
Aufmerksame Leser des Blogs erinnern sich vielleicht noch was das heisst - genau, gutes neues Chinesisches Jahr. Das Jahr des Oxens verlaesst und, ein Jahr, das traditionell fuer Pferde (das bin ich) nicht soooo dolle ist. Also ich fands gut :-). Nun naehern wir uns dem Jahr des Tigers. Fuer die meisten Zeichen ein etwas herausforderndes Jahr, Tigerjahre bringen viel Veraenderungen mit sich und auch gerne politische Aufruehrungen etc. Aber wir Pferde lieben Abwechslung und daher ist es (ausser auf der Finanziellen Seite, na DAS ist mal was neues ;-) ) fuer Pferde ein ausgezeichnetes Jahr!!! Na dann nix wie her damit!
Das Chinesische Neujahr ist wie Weihnachten bei uns. Alles ist zu, und auch wir schliessen die Firma fuer eine Woche. Das bedeutet es gibt endlich Urlaub fuer mich. Aber darueber dann mehr im naechsten Post, noch bin ich ja in Singapur und schreibe die letzten Cheques.
Durch meine Mycoplasma Infektion habe ich mich die letzten Wochen mehr auf meine Motorradstunden konzentriert als auf Sport, gestern hatte ich so eine schoene Stunde wo man 7 sec. das Motorrad auf einem Eisenbalken balancieren muss. Noe, habe ich nicht geschafft, zumindest nicht kontinuierlich, ich darf wie alle anderen das ganze wiederholen.
Letzte Woche war wieder meine Faschingsparty. Da ich ja letztes Jahr festgestellt habe, das die Bewohner von Singapur mit dem Konzept Fasching ueberfordert sind und ein Motto haben wollen, habe ich ihnen dieses Jahr eines gegeben: "Komm als dein Lieblingscocktail".
Und wie immer haben die Singapurer sich echt irre Muehe gemacht...wir hatten Black und White Russian, ein Baby Guinnes, ein Slippery Nipple, Singapore Sling, Cherry on Top, Tequila Sunrise, Tequila Slammer, Martini, Jaeger Bomb (die hiesige Variante von Fluegerl), Mai Tai, Blue Hawaii, Rocket Fuel (Vodka, Tequila, Rum zu gleichen Teilen...uiuiuiui), Devil's Delight, Mojito, Fuzzy Navel, Lady in Pink, Angels Kiss, Roman und Irish Coffee, Between the Sheets, Cock sucking Cowboy (nein, von dem hatte ich auch noch nie gehoert aber es war ein cooles Kostuem...), Cowboy Quencher, Bloody Mary, Whisky Sour und und und. Genial. Ich war Sex on the Beach. Es gab wieder die hier heissbegehrte Schlammbowle, Vodka Ahoi und Berliner. Auf die war ich soooo stolz dieses Jahr. Fuer Hefeteig ist das Klima hier ja auch echt perfekt und ich hab sie 3 mal ewig aufgehen lassen, die waren echt klasse!!!
So, nun wird es Zeit den Abwesenheitsagenten einzuschalten, den Pass zu nehmen und Richtung Flughafen zu duesen - heute abend werde ich erstmalig Indischen Boden betreten. Mit 2 meiner liebsten Freundinnen hier gehen wir zum Maedelsurlaub nach Bangalore und Goa. Spielen Hippies am Strand....seufz...ich werde berichten wenn ich zurueckkomme
Samstag, 30. Januar 2010
Detox auf 2 Raedern
Im Januar hatten einige Freundinnen und ich uns vorgenommen etwas fuer unsere Gesundheit zu tun und nach dem vielen Feiern in den letzten Monaten einen ruhigen Monat ohne Alkohol etc. zu machen.
Brav haben wir viel Rohkost gegessen, ich bin einem Fitnesstudio beigetreten (und bin auch tatsaechlich hingegangen....) und war hoch motiviert. Leider hab ich mir eine boese kleine Bakterieninfetkion eingefangen und habe "walking Pneumonia". Kein Sport fuer 3 Wochen und die 1 1/2 Wochen bis wir festgestellt haben, was mit mir los ist waren nicht so sonderlich angenehm. Aber nun hab ich das richtige Antibiotikum und bin auf dem besten Wege der Genesung.
Der Januar hat mir zudem noch die Einschreibung in der Fahrschule gebracht. Ich habe mich entschlossen den Motorradfuehrerschein zu machen und es macht mir irre Spass. In Singapur muss man den Schein in 3 Stufen machen - erst bis 200 cc, im Jahr danach kann man bis 400 cc machen und im Jahr danach dann offen. Insgesamt ist es aber deutlich guenstiger als in Deutschland und zur Mitte des Jahres, wenn ich den Fuehrerschein habe, werde ich mir einen netten kleinen Scooter zulegen. Freiheit ist unterwegs.
Brav haben wir viel Rohkost gegessen, ich bin einem Fitnesstudio beigetreten (und bin auch tatsaechlich hingegangen....) und war hoch motiviert. Leider hab ich mir eine boese kleine Bakterieninfetkion eingefangen und habe "walking Pneumonia". Kein Sport fuer 3 Wochen und die 1 1/2 Wochen bis wir festgestellt haben, was mit mir los ist waren nicht so sonderlich angenehm. Aber nun hab ich das richtige Antibiotikum und bin auf dem besten Wege der Genesung.
Der Januar hat mir zudem noch die Einschreibung in der Fahrschule gebracht. Ich habe mich entschlossen den Motorradfuehrerschein zu machen und es macht mir irre Spass. In Singapur muss man den Schein in 3 Stufen machen - erst bis 200 cc, im Jahr danach kann man bis 400 cc machen und im Jahr danach dann offen. Insgesamt ist es aber deutlich guenstiger als in Deutschland und zur Mitte des Jahres, wenn ich den Fuehrerschein habe, werde ich mir einen netten kleinen Scooter zulegen. Freiheit ist unterwegs.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Woodstock, Wasser und Schnee




Mottoparties sind hier der grosse Renner. Zum Jubilaeum von Woodstock hat einer als Geburtstagsparty eine Woodstock-BBQ veranstaltet, einfach genial :-). Sowieso war der November ein einziger Partymonat, allerdings haben wir auch Sport gemacht.
Die Singapur River Regatta war wieder, das beste und letzte Drachenbootrennen des Jahres und wir Gaelic Dragons haben uns dieses Mal gut geschlagen. Bein einem Gedaechtnissrennen hat ein Singapur Babarian Team (ist aus unserschiedlichen Expat Teams zusammengestellt und als Vertreter der Irischen Damen haben sie dieses Mal mich geschickt) sogar gegen die Singapurer Nationalmanschaft gewonnen! Wenn das kein guter Abschluss der Rennsaison war...
Danach war ich zu einem Pre-Weihnachtstrip in Europa. Da mir Berge hier doch fehlen waren da auch 4 Tage in Soelden zum Skiopening ein Muss und ich wuerde mit einem wunderschoenen Tag Kaiserwetter belohnt.
Zurueck in Singapur haben wir bevor die meisten fuer die Feiertage in ihre Heimatlaender verschwinden etwas Winter gespielt und sind Eislaufen gegangen. Allerdings war es in der Eislaufhalle so warm, dass nach einer halben Stunde alle im T-shirt gelaufen sind. Vielleicht lags auch an dem selbstgemachten Gluehwein, den wir mitgebracht haben.
Am 24. Dezember habe ich bei mir Zuhause ein Weihnachtsessen fuer die veranstaltet, die auch nicht nach Hause geflogen sind und es war wirklich wundeschoen. 10 Personen aus 6 Laendern haben gelacht und gegessen und gesungen.
Nun ist das Jahr sogut wie zuende und das neue Jahr leutet sich bereits genauso spannend ein, wie das alte endet. An Silvester bin ich auf der Hochzeit der zwei, die sich auf der Party in Phuket kennengelernt haben und nach einem hoffenlich ruhigeren Januar, mit etwas mehr achten auf Fitness und Gesundheit, geht es ab Februar wieder mit Parties, Reisen und dem normalen wilden Leben in Singapur weiter. Ich gelobe Besserung und werde Euch besser auf dem Laufenden halten.
Ich kann fuer mich sagen, 2009 war ein wirklich phantastisches Jahr. Und ich freue mich auf 2010.
Bali und die Wellen
Traditionell wird am 1. Oktoberwochenende zur Geburtstagsfeier von Peter und Peter, die im Abstand von 3 Tagen Geburtstag haben eine Wochenendreise unternommen. Letztes Jahr ging es nach Phuket (wo sich ein Paerchen kennengelernt hat, dass dieses Silvester in Singapur heiratet :-) und dieses Jahr nach Bali.
Es war meine erste Reise nach Bali und ich fands so naja. Es ist der touristischste Ort an dem ich je war. Der Strand an dem wir waren ist wohl der etwas elegantere Part, aber im allgemeinen ist Kuta/Legian/Seminyak in Bali das Malle der Australier. Nicht mein Ding. Das Hotel war schoen, die Villa in der die Party war unglaublich und die Leute ja eh super nett, aber ich bin ein recht einfaches Maedchen, mir gefaellt ein Bierchen am Strand in so einer einfachen Huette besser als dieser Schickimickikram. Aber total begeistert haben mich die Wellen!!! Ich war schon ewig an keinem Strand mehr an dem es Wellen hat, daher musste ich auch umbeding einen Surfkurs machen.
Das hat mir so gut gefallen, dass ich 4 Wochen spaeter nochmal mit einem Billigangebot nach Bali geflogen bin, dieses Mal alleine, an einen anderen, ganz abgelegenen Strand, in ein suesses einfaches Hotel und das hat mir sehr viel besser gefallen.
Ich werde bestimmt fuer so manchen Wochenendtrip nach Bali zurueckkehren, um mir das Landesinnere anzusehen und fuer all die Aktivitaeten, die man dort machen kann (surfen, kitesurfen, tauchen....) aber meine 1. Wahl als Urlaubsort waehre es bestimmt nicht.
Der Trip nach Bali hat mich auch dankbar dafuer gemacht, was wir direkt vor der Haustuere haben - Trikora Beach in Bintan ist genauso schoen und viel ruhiger
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